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Winter 2010 Original Texts

Ariose Singers audience members often say that they'd like to be able to see the original texts that we are singing. Rather than print longer programs, we have posted the texts so that interested audience members can view or print them before the concert.

Click here to download the full program in PDF format.

Secular Music of Renaissance Spain Juan del Encina (c.1468-c.1530) & Juan Vásquez (c.1500-c.1560)

1. Oy comamos y bebamos (Encina)
Oy comamos y bebamos
Y cantemos y holguemos
Que mañana ayunaremos.
Por onra de Sant Antruejo
Paremonos oy bien anchos.
Enbutamos estos panchos,
Recalquemos el pellejo.


2. Triste España (Encina)
Triste España sin ventura,
Todos te deben llorar,
Despoblada d'alegría;
Para nunca en ti tornar.


Pierdes Príncipe tan alto,
Hijo de reyes sin par.
Llora, llora, pues perdiste
Quien te había de ensalzar.


En su tierna juventud
Te lo quiso Dios llevar.
De tan penosa tristura
No te esperes consolar.


3. ¿De dónde venís, amores? (Vásquez)
¿De dónde venís, amores?
Bien sé yo de donde.
Cavallero de mesura,
¿Do venís la noche escura?


4. Tan buen ganadico (Encina)
Tan buen ganadico,
Y más en tal valle
Placer es guardalle
Ganado d'altura
Y más de tal casta,
Muy presto se gasta
En mala pastura;
Y en buena verdura,
Y más en tal valle
Placer es guardalle.


Ansí que yo quiero
Guardar mi ganado,
Por todo este prado
De muy buen apero;
Con este tenpero,
Y más en tal valle
Placer es guardalle.


Está muy viçioso
Y siempre callando,
No anda balando
Ni es enojoso;
Antes de reposo.
En qualquiera valle
Placer es guardalle.


5. ¿Con qué la lavaré? (Vásquez)
¿Con qué la lavaré
La tez de la mi cara?
¿Con qué la lavaré
Que bivo mal penada?
Lavansé las galanas
Con agua de limones;
Lávome yo, cuytada,
Con ansias y pasiones.


6. De los álamos (Vásquez)
De los álamos vengo, madre,
De ver como los menea el ayre.
De los álamos de Sevilla,
De ver a mi linda amiga.


Un soir de neige
Francis Poulenc (1899-1963)
Text: Paul Éluard


1. De grandes cuillers de neige
De grandes cuillers de neige
Ramassent no pieds glacées
Et d'une dure parole
Nous heurtons l'hiver tétu
Chaque arbre a sa place en 'lair
Chaque roc son poids sur terre
Chaque ruisseau son eau vive
Nous nous n'avons pas de feu


2. La bonne neige
La bonne neige le ciel noir
Les branches mortes la détresse
Honte à la bête pourchassée
La fuite en flèche dans le coeur
Les traces d'une proie atroce
Hardi au loup et c'est toujours
Le plus beau loup
Le dernier vivant que menace
La mass absolue de la mort
La bonne neige le ciel noir
Les branches mortes la détresse
De la forêt pleine de pièges
Honte à la bête pourchassée
La fuite en flèche dans le coeur


3. Bois meurtri
Bois meurtri bois perdu
d'un voyage en hiver
Navire où la nege prend pied
Bois d'asile bois mort
où sans espoir je rêve
De la mer aux miroirs crevés
Un grand moment noyés
La foule de mon corps je m'affaiblis
je me disperse
j'avoue ma vie
j'avoue ma mort
j'avoue autrui
Bois meurtri bois perdu
Bois d'asile bois mort


4. La nuit le froid la solitude
La nuit le froid la solitude
On m'enferma soigneusement
Mais le branches cherchaient leur voie dans la prison
autour de moi l'herb trouva le ciel
On verrouilla le ciel
ma prison s'ècroula
Le froid vivant le froid brûlant m'eut bien en main


IV Jesu, meine freude, BWV 227
J.S. Bach (1685-1750)


1.
Jesu, meine Freude,
Meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier,
Ach wie lang, ach lange
Ist dem Herzen bange
Und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
Außer dir soll mir auf Erden
Nichts sonst Liebers werden.
2.
Es ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
3.
Unter deinem Schirmen
Bin ich vor den Stürmen
Aller Feinde frei.
Laß den Satan wittern,
Laß den Feind erbittern,
Mir steht Jesus bei.
Ob es itzt gleich kracht und blitzt,
Ob gleich Sünd und Hölle schrecken:
Jesus will mich decken.
4.
Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig machet in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
5.
Trotz dem alten Drachen,
Trotz des Todes Rachen,
Trotz der Furcht darzu!
Tobe, Welt, und springe,
Ich steh hier und singe
In gar sichrer Ruh.
Gottes Macht hält mich in acht;
Erd und Abgrund muß verstummen,
Ob sie noch so brummen.
6.
Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnet. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
7.
Weg mit allen Schätzen!
Du bist mein Ergötzen,
Jesu, meine Lust!
Weg ihr eitlen Ehren,
Ich mag euch nicht hören,
Bleibt mir unbewußt!
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
Soll mich, ob ich viel muß leiden,
Nicht von Jesu scheiden.
8.
So aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen; der Geist aber ist das Leben um der Gerechtigkeit willen.
9.
Gute Nacht, o Wesen,
Das die Welt erlesen,
Mir gefällst du nicht.
Gute Nacht, ihr Sünden,
Bleibet weit dahinten,
Kommt nicht mehr ans Licht!
Gute Nacht, du Stolz und Pracht!
Dir sei ganz, du Lasterleben,
Gute Nacht gegeben.
10.
So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferwecket hat, in euch wohnet, so wird auch derselbige, der Christum von den Toten auferwecket hat, eure sterbliche Leiber lebendig machen um des willen, daß sein Geist in euch wohnet.
11.
Weicht, ihr Trauergeister,
Denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben,
Muß auch ihr Betrüben
Lauter Zucker sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
Dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu, meine Freude.